Klettersteig Königsjodler

Schwierigkeitsgrad C/D

1.650 Klettermeter

Aufstieg in 10:15 Stunden

Gipfel Hochkönig (2.941 m)

Im Matrashaus zu Gast

Vom Heli eingeflogenes Bier

„Schwierigster Klettersteig der Ostalpen,
am Hochkönig und der längste Salzburgs“

Klettersteig „Königsjodler“ (C/D)

22. - 24. August 2013

Infografik

Wichtiger Hinweis Die nachfolgende Infografik mit dem Höhenprofil der Tour ist optimiert für Displays mit einer Seitenbreite von mindestens 960 Pixel. Die aktuelle Seitenbreite Ihres Browsers bzw. Ihres Endgerätes unterschreitet diesen Wert. Daher werden die interaktiven Elemente der Infografik ausgeblendet. Bitte vergrößern Sie das Browserfenster bzw. verwenden Sie ein anderes Endgerät, um den vollständigen Inhalt zu sehen.

Mehr Infos bei Klick auf Wegpunkt.
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Video

Dieses Video dokumentiert den Aufstieg hinauf zum Matrashaus am Hochkönig auf 2.941 Metern in Österreich.

Das Video beginnt mit einem Einblick in die Erich-Hütte – die erste Übernachtung. Die am folgenden Tag aufgezeichneten Aufnahmen zeigen eindrucksvoll die alpine Landschaft sowie den Klettersteig selbst.

Das Video wurde nur wenige Tage vor unserer eigenen Tour von Gleichgesinnten aufgenommen.

Konzept

Ziel

Die animierte und interaktive Infografik steht im Mittelpunkt dieser Microsite. Der User soll die Funktionalität der Infografik mit nur wenigen Blicken verstehen. Er soll sich eingeladen fühlen, die Inhalte via Maus zu aktivieren und näher zu betrachten. Die Infografik veranschaulicht die alpine Landschaft und die anspruchsvolle Bergwanderung, bei der der Klettersteig zeitlich gesehen einen Großteil der Tour in Anspruch nimmt. Die Visualisierung zeigt zum einen das Höhenprofil in Bezug auf die geleistete Strecke, zum anderen wird auf dem Satellitenphoto die Position dargestellt. Wechselt man die Ansicht von Satellitenphoto zum Bild, dann erhält man für die jeweilge Position ein betiteltes Photo mit Zeitangabe.

Idee

Die alpine Bergwanderung war ein faszinierendes Erlebnis – sowohl aus sportlicher Sicht, wie auch die Ansicht der Schönheit der Natur. Ich möchte die wundervollen Orte zeigen und die eindrucksvollen Momente teilen. In einer Infografik kann mehrere Perspektiven gut kombinieren.

Metapher Auswahl

„Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.“

Im Alltag begegnet man häufig stressigen Situationen. Es lohnt sich, den Gegenpol dazu zu schaffen und sich die nötige Gelassenheit anzueignen. So bleibt alles viel entspannter. Der Sonnenaufgang und die weite Sicht an diesem Ort symbolisieren die Freiheit und die Ruhe; am Horizont sieht man alpine Gipfel – sie stehen stellvertretend für die eigenen Herausforderungen und hohen Ziele.

Der Tag ist jung, die Luft ist frisch. Man tankt die Energie der Sonne und erlebt die Widerstände der Natur: Die Berge zeigen einem die eigenen psychischen und physichen Grenzen während des Klettersteigs auf. Auf dem Grat ist ein schmaler Pfad vorhanden. Die Route unterteilt sich in kleine sichtbare Abschnitte, die machbar zu sein scheinen. Am Gipfel angekommen überwiegt das Glücksgefühl, es im Team geschafft zu haben.

Die Infografik soll den steilen Weg nach oben veranschaulichen, zugleich aber auch das Ziel in Reichweite – den Gipfel. Nach dem Rundweg steht man an derselben Stelle, jedoch um eine Erfahrung reicher. Dieses Erfolgserlebnis kann man auf weitere Situationen im (Berufs-)Leben übertragen.

Diagrammtyp

Wahrgenommen wird ein Flächendiagramm. Die Herleitung: Aufgrund des sehr detaillierten Datenbestandes (auf ein Pixel in der Breite kommen durchschnittlich etwa drei Datensätze) kann man zunächst von einem Punktdiagramm sprechen. Diese Punkte werden technisch gesehen zu einer Linie verbunden – ob man jedoch aufgrund des Detailgrades einen Unterschied feststellt, sei fraglich. Das Liniendiagramm wird insbesondere durch die gegenüberliegende x-Achse geschlossen, sodass daraus ein Flächendiagramm resultiert. Bei der Darstellungsform in Bezug auf den speziellen Dateninhalt spricht man auch von einem Höhenprofil.

Gestalterische Anordnung

Da es sich um eine Microsite handelt, darf die Einleitung – worum es auf der Seite geht – nicht fehlen. Aus diesem Grund steht der Header mit Überschrift, einem einleitenden Satz und weiteren Keywords an oberster Stelle. Die Keywords werden bei kleineren Displays ausgeblendet. Durch die Headergrafik (Sonnenaufgang) entsteht ein erster einprägsamer Eindruck von der Seite und dem Freiheitsgefühl.

Es folgt die Infografik als wesentlicher Bestandteil der Aufgabe sowie um die Informationen zum Klettersteig und der Bergwanderung zu transportieren. Innerhalb der Infografik kann man über die Icons „Map Marker“ zur Satelitenphoto- und „Picture“ zur Photoansicht switchen. Idealerweise wird ein Display mit einer Seitenbreite von mindestens 1280 Pixel verwendet. In diesem Fall besitzt die Infografik das Kinoformat mit dem Seitenverhältnis 1:2,35. Alle Seiteninhalte werden vollständig angezeigt hinab bis zur Mindestauflösung von 960 Pixel, jedoch wird die Infografik nicht proportional im Kinoformat skaliert – die Höhe bleibt starr. Bei den Seitebreiten des Browserfensters bzw. des Endgerätes unterhalb von 960 Pixel werden Details sowohl aus dem Header, wie auch die interaktiven Elemente aus der Infografik ausgeblendet. Die Beschriftung der Achsen wird ausgedünnt neu gerendert. Die Infografik besitzt jetzt dauerhaft das Seitenverhältnis von 16:9 und es erscheint ein Hinweis, dass die interaktiven Elemente ausgeblendet sind. Die Microsite ist im Responsive Design, jedoch mit der Einschränkung, dass einige Inhalte bei geringeren Auflösungen ausgeblendet werden.

Anmerkung: Die vollständigen Inhalte der Infografik ließen sich auch bei kleinen Displays darstellen, beispielsweise dadurch, dass die Satellitenphoto- bzw. die Photoansicht darunter oder darüber angezeigt wird. Die Umpositionierung bedeutet jedoch weiteren Mehraufwand in Bezug auf die Mobiloptimierung und ist nicht im vorgegebenen Zeitrahmen gemäß Aufgabenstellung realisierbar. In diesem Sinne wird auf die „exzessive“ Mobiloptimierung verzichtet.

Im Folgenden der Microsite ist ein Video eingebunden. Dieses lädt dazu ein, den Eindruck von der Gratwanderung zu vertiefen.

Abschließend folgt rein textlicher Inhalt. Zum einen wird das Konzept zur Microsite beleuchtet, zum anderen sind die Datenquellen aufgeführt.

Farbenbeschreibung und Schriftart

Nach der Nächtigung auf der Erich-Hütte beginnt der eigentliche Aufstieg zum Gipfel am zweiten Tag vor Sonnenaufgang. Diesen erleben wir nach einigen hundert Höhenmetern in all seiner Pracht. Wir schauen hinüber zu weiteren alpinen Gipfeln in Österreich – die weite Sicht „hier oben“ wirkt unberührt. Die Farben strahlen eine Leichtig- und Zärtlichkeit aus, es ist der Inbegriff von Freiheit und Natur. Diese Zärtlichkeit wird durch die dezent und zugleich modern wirkende Schriftart „Source Sans Pro“ (vorwiegend im Stil Light) transportiert. Der großzügig vorhandene Weißraum unterstreicht das Freiheitsgefühl sowie die matt gewählte Roséfarbe für die großen Flächen. Grautöne für den Text und weitere Stilelemente passen optisch zur felsigen und kargen Landschaft in der Höhe, in der zudem die Farbsättigung schwächer wahrgenommen wird. Der Fließtext besitzt für die gute Lesbarkeit einen hohen Kontrast sowie ausreichend Zeilenabstand.

Animation, Animationstechnik

Die Infografik wurde mittels Canvas-Objekt, JavaScript und CSS3 realisiert. Der Hintergrund als Canvas-Objekt enthält das Höhenprofil sowie die Höhenlinien mit den dazugehörigen Einheiten. In Bezug darauf sind sowohl die Wegpunkte, als auch die Zusatzansichten (oben rechts) als HTML-Elemente eingebunden und via CSS absolut positioniert. Mehrere HTML-Elemente wie beispielsweise die anklickbaren Wegpunkte werden mithilfe von JavaScript gesetzt. Die aktuelle Position auf dem Satellitenphoto ist mit CSS3 animiert.

Datenquelle

Die Daten zur Infografik stammen aus eigenem Archiv. Die wesentliche Grundlage dabei stellt der aufgezeichnete GPS-Track in Form einer GPX-Datei dar. Die Daten wurden händisch von Messfehlern bereinigt sowie in der Anzahl der Wegpunkte von ursprünglich über 5.000 auf 3.540 Wegpunkte reduziert, um die Datenübertragung zu beschleunigen. Aus dem Track gehen sowohl die Position, Höhe und der Zeitpunkt hervor, wie auch die daraus berechnete Distanz und Zeitdauer.

Die Daten wurden einmalig mittels einem eigens geschriebenem PHP-Skript mengenmäßig gefiltert, teilweise neu berechnet und anschließend zu einem JSON-Array konvertiert. Dieses wird beim Seitenaufruf via Ajax-Request (JavaScript) importiert. Die Aufzeichnung der Daten fand im August 2013 statt.

Das Bildmaterial resultiert aus eigenen Aufnahmen, die während der Bergtour aufgenommen wurden. Das dabei über die Kamera automatisiert gespeicherte Aufnahmedatum als Exif-Eintrag im Photo korreliert mit den Daten des GPS-Tracks, weshalb auf die Aufnahmeposition des Photos rückgeschlossen werden kann. Eine Ausnahme stellt das Satellitenphoto dar: dieses wurde Google Earth entnommen. Ein Vergleich besteht zu Google Maps.

Die zwei Icons innerhalb der Infografik entstammen der Bibliothek Fontawesome.

Das Video ist bei Youtube hochgeladen und auf dieser Microsite eingebettet. Es kann bei bestehender Internetverbindung angesehen werden.