Ursachen

Viele Deutsche fürchten sich vor Übergewicht und meiden Pommes und Schokolade, weil sie diese für Dickmacher halten.

Aus Angst vor überflüssigen Kalorien zwingen sie sich zu „gesunder“ Kost oder gar zu Diäten.

Doch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das Körpergewicht von ganz anderen Faktoren beeinflusst wird als von der Ernährung. Danach sind es weder Fastfood noch Süßigkeiten, die dick machen, sondern negativer Stress, chronischer Schlafmangel und übermäßiger Fernsehkonsum.

1.
Genetische Faktoren
2.
Psychische Störungen
3.
Nahrungs- angebot
4.
Verminderte körperliche Aktivität
5.
Essgewohn- heiten
6.
Hormonelle Störungen

Bundesländer im Vergleich Stand: 2011

17%
46%
15%
44%
14%
44%
15%
43%
13%
45%
12%
44%
12%
44%
12%
43%
11%
43%
12%
42%
11%
42%
10%
42%
10%
42%
10%
38%
8%
39%
9%
37%
Adipositas


Übergewicht
TH
63%
ST
59%
MV
58%
BB
57%
SN
57%
RP
56%
NW
56%
BY
55%
NI
54%
HE
54%
BW
53%
SH
52%
SL
52%
BE
48%
HH
47%
HB
46%

Gesundheitliche Schäden

Übergewicht und Adipositas stellen ein schwerwiegendes Gesundheitsrisiko dar durch die assoziierten Ko-Morbiditäten (Begleiterkrankungen). Folgende Organsysteme sind betroffen:

- Herz-Kreislauferkrankungen

- Erkrankungen des Atemapparates

- Erkrankungen des Verdauungstraktes

- Stoffwechsel- und Hormonstörungen

- Erhöhtes Karzinomrisiko (Krebs)

- Hauterkrankungen

- Psychische Probleme

- Soziale Probleme



Dabei fast eine Millarde hungernde Weltweit

Der Hunger hat die Dimension, dass jeder Siebte hungrig zu Bett geht. Wir haben jetzt fast eine Milliarde hungernde Menschen erreicht. Wir sind bei 923 Millionen. Das ist die doppelte Bevölkerung der EU insgesamt.

Jeder siebte Mensch weltweit hungert, die Tendenz ist steigend, wir steuern auf jeden sechsten weltweit zu.